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Wandern mit Hund im Münsterland: Der Hermannsweg und die schönsten Routen rund um Rheine

Wandern mit Hund im Münsterland: Der Hermannsweg und die schönsten Routen rund um Rheine
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Das Münsterland ist eine der schönsten Landschaften Nordrhein-Westfalens – flach, weitläufig, mit sanften Wegen durch Wälder und Felder. Für Hundebesitzer ist die Region ein echter Geheimtipp: viele Wege sind gut mit dem Hund begehbar, Leinenpflicht gilt meist nur in Schutzgebieten, und die Natur ist abwechslungsreich genug, dass weder Mensch noch Tier nach zwei Stunden die Nase voll hat.

Der Hermannsweg – ein Klassiker auch mit Hund

Der Hermannsweg ist einer der bekanntesten Fernwanderwege in Nordrhein-Westfalen. Er führt durch das Teutoburger Gebirge und bietet auf rund 156 Kilometern abwechslungsreiche Strecken durch Wälder, über Kämme und an historischen Stätten vorbei.

Für Tagestouren mit Hund eignen sich besonders die ruhigeren Teilabschnitte: Wald- und Wiesenwege bieten viel Platz zum Schnüffeln, und Trinkwasser findest du entlang der Strecke an vielen Haltepunkten. Denk daran, immer genug Wasser für deinen Vierbeiner mitzunehmen – besonders in den Sommermonaten.

Wichtig für Hundebesitzer: In manchen Naturschutzabschnitten gilt Leinenpflicht. Prüfe die aktuelle Beschilderung vor Ort und halte deinen Hund in diesen Bereichen unbedingt an der Leine.

Rund um Rheine: Routen für Einsteiger und fortgeschrittene Wanderpaare

Die Umgebung von Rheine bietet auch für kürzere Touren attraktive Optionen. Wer vom Stadtgebiet aus startet, erreicht schnell die naturbelassenen Bereiche entlang der Ems.

Bentlager Wald und Kloster Bentlage: Dieser Rundweg führt durch den naturbelassenen Bentlager Wald direkt zum historischen Kloster Bentlage – ein ruhiger, gut begehbarer Weg, auf dem Hunde in der Regel an der langen Leine laufen dürfen. Die Strecke ist auch bei schlechtem Wetter gut zu bewältigen, da der Waldboden viele Pfützen aufnimmt. Eine Kombination mit dem Salinenpark Rheine (direkt nebenan) ist möglich.

Waldhügel und Elter Dünen: Zwei Naherholungsgebiete direkt bei Rheine, die sich für entspannte Halbtagstouren anbieten. Hügelige Waldwege und offene Dünenlandschaft – dein Hund wird begeistert sein.

Tipps für das Wandern mit Hund im Münsterland

  • Vor der Tour: Prüfe die Leinenpflicht-Regelungen auf deiner Strecke. Besonders in Vogelschutzgebieten (z. B. in der Nähe von Feuchtwiesen) ist Leinenpflicht von März bis Juli häufig vorgeschrieben.
  • Pfotenpflege: Nach Touren auf befestigten Wegen oder Kiesböden lohnt sich ein Blick auf die Pfoten. Pfotenbalsam vor längeren Touren schützt vor Abnutzung.
  • Wasser und Pausen: Plane alle 45–60 Minuten eine kurze Pause ein. Hunde kühlen nicht so effizient wie Menschen – im Sommer besonders wichtig.
  • Zecken: Die münsterländische Parklandschaft ist Zeckengebiet. Kontrolliere deinen Hund nach jeder Tour gründlich, besonders in Bauchfalten, Achseln und um die Ohren.

NaturZoo Rheine: Nicht nur für den Hund spannend

Der NaturZoo Rheine ist mit Hunden zugänglich (an der Leine) und lohnt sich als Erweiterung einer Wandertour. Besonders bekannt ist die Weißstorchkolonie mit über 260 Tieren in rund 120 Nestern – die größte Weißstorchkolonie in NRW. Von April bis August lässt sich das Treiben an den Nestern aus nächster Nähe beobachten.

Tipp: Die Saline mit dem historischen Gradierwerk direkt neben dem Zoo eignet sich für eine Pause mit Hund nach dem Zoobesuch – Außenbereiche sind hundefreundlich.

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie „Wandern mit Hund im Münsterland". In den nächsten Wochen zeigen wir weitere Routen, Ausrüstungstipps und hundefreundliche Einkehrmöglichkeiten in der Region.

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Redaktion wildnis24

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